Gesehen: 12 Strong

© Impuls Pictures AG

Inhalt
Während die ganze Welt in den ersten Tagen nach den Terroranschlägen des 11. Septembers 2001 schockiert den Atem anhält, entsendet die US-Regierung eine Spezialeinheit von nur zwölf Elitesoldaten nach Afghanistan auf eine lebensgefährliche Mission. Keiner von ihnen weiss, was sie dort genau erwartet oder ob sie ihre Familien zu Hause wiedersehen. Der kriegsunerfahrene Captain Mitch Nelson führt seine Männer in das unwegsame Gebiet des Hindukusch-Gebirges, um mit diplomatischem Geschick und grossem Mut die dort kontrollierende afghanische Nordallianz zu einem ungeahnten Bündnis im Kampf gegen die gemeinsamen Gegner aus Taliban- und Al-Kaida-Kämpfern zu bewegen. Gegenseitiges Misstrauen und scheinbar enorme kulturelle Unterschiede erschweren die Zusammenarbeit nicht weniger als der Mangel an moderner Ausrüstung. Die ungewohnten, archaischen Kampfstrategien der afghanischen Reiterkrieger stellen die hochtechnisiert ausgebildeten US-Elitesoldaten vor weitere gefährliche Herausforderungen. Der zahlenmässig weit überlegene, gnadenlose Gegner lässt die Überlebenschancen der ungleichen Verbündeten bald komplett aussichtlos erscheinen.

Kritik
`12 Strong` ist ersteinmal ein typischer amerikanischer Kriegsfilm. Und wie so oft, nimmt die Geschichte am 1.September 2001 ihren Lauf. Doch trotzdem ist der Film letzten Endes anders. Es

© Impuls Pictures AG

gibt zwar viele Explosionen, es wird viel geschossen, die Gegner werden reihenweise abgeknallt. Was aber anders ist: Der afgahnische Warlord und seine Leute scheinen anfangs als eine Art Barbaren dargestellt, die mit ihren Pferden gegen die moderne Ausrüstung ankämpfen. Doch mit der Zeit sieht man auch hinter die Fassade des Warlords General Dostum. Das zuerst aufgezeigte Vorurteil wird wieder aufgehoben. Zwar kämpfen die Verbündeten zu Pferd gegen die Taliban, jedoch werden die restlichen kulturellen Differenzen zu überbrücken versucht. Auch wird der Patriotismus war immer wieder zum Thema. Denn ohne diesen Patriotismus wäre es gar nicht zu dieser Aktion gekommen. Und leider ist Patriotismus meiner Meinung nach, grösstenteils Schuld an Kriegen zusammen mit dem Anstreben von Macht. Jedoch sollte dies hier in diesem Post nicht das Thema sein. Was ich eigentlich sagen wollte: Der Patriotismus wird zwar immer wieder erwähnt, von der Seite der Amerikaner, jedoch auch der Afgahnen, jedoch wird er nicht so extrem in den Vordergrund `gedrängt` wie in anderen Filmen. Sowieso wird viel wie von aussen erzählt. Man bekommt zwar einige Einsichten ins Innenleben von einzelnen Figuren, aber doch scheint es als ob jemand die Story

© Impuls Pictures AG

erzählt. Aber gerade das macht den Film interessant.
Was die schauspielerischen Leistungen angeht, haben alle ganz okay gespielt. Sagen wir so: Niemand hat schlecht gespielt, aber es war auch niemand total herausragend. Jedoch bin ich der Meinung, dass die Gruppe um Michael Shannon und Chris Hemsworth doch eine gute Chemie untereinander hatte. und auch zwischen Navid Negahban und Chris Hemsworth funktionierte es so gut, dass der gegenseitige Respekt, den sich die gegenseitigen Figuren letztendlich entgegenbrachten, nicht einmal gespielt schien.

Infos zum Film

© Impuls Pictures AG

Originaltitel: 12 Strong
Erscheinungsjahr: 2018
Produktionsland: USA
Genre: Action, Drama, Kriegsfilm, Historisch
FSK: 16
Laufzeit: 129 Minuten
Regie: Nicolai Fuglsig
Drehbuch: Doug Stanton, Ted Tally, Peter Craig
Darsteller: Chris Hemsworth, Michael Shannon, Michael Peña, Navid Negahban, Trevante Rhodes, Geoff Stults, Thad Luckinbill, Austin Hébert, Austin Stowell, u.a.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s