Heimkino: Battle Royale

© Capelight Pictures

InhaltIn einem totalitären Japan der Zukunft führt die Regierung zum Millenium eine Erziehungsreform durch und erlässt das BR-Gesetz, kurz für Battle Royal. Im Zuge dessen wird regelmäßig eine Schulklasse Neuntklässler ausgewählt, um sie auf eine abgelegene Insel zu bringen. Dort müssen die Jugendlichen rund um Shuya Nanahara im Kampf gegeneinander antreten und sich gegenseitig töten, bis nur einer von ihnen übrig bleibt. Eine explosives Halsband hält sie vom Regelverstoß ab und beendet das Spiel blutig, wenn es nach drei Tagen keinen Sieger gibt. Also gehen die Teenager mit unterschiedlichsten Waffen aufeinander los und versuchen, auf dem unbekannten Terrain zu überleben.

Kritik
Hier kommt also meine Kritik zu meinem ersten Film des Japanuary. Hier könnt ihr euch die Liste ansehen. Und was für ein Film habe ich mir da ausgesucht, um den Einstieg in ein Genre von Film zu finden, das ich sonst bis jetzt noch nicht kannte! Ich war mehrmals während dem Schauen völlig überfordert.

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Grundsätzlich nicht negativ, aber ich wusste zwischenzeitlich echt nicht, was ich überhaupt dazu sagen soll, wenn es zu einer Kritik käme.

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Ein Gedanke, den ich hatte: Wie schafft man es, in einem Film von 117 Minuten (in der Extended Cut Version) die Story so viel besser darzustellen, als es der Abklatsch `The Hunger Games` in drei Büchern und vier Filmen. In dem man die Story nicht unnötig in Länge zieht, nehme ich an. Das Einzige, was mich während des Schauens immer wieder zum Kichern brachte, waren die überdramatisch gespielten Tode. Obwohl der Tod ja nicht lustig ist. Jedoch konnte ich mir das Kichern nicht verkneifen. Denn bei gefühlten 100% der gezeigten Tode wurde kurz vorher noch überdramatisch ein Wortwechsel eingebaut, in dem
sich zwei ihre Liebe gestanden und dann einer/ eine der beiden Figuren mit dann zack zack ihren Kopf auf die Seite fallen lässt. Und wenn man sich bei Hollywood-Schiesseren manchmal fragt, wieso die oft niemanden und der Held des Films oft ungeschoren davon kommt, ohne irgendwelche Kratzer, so wurden hier die Figuren mehr als nur einmal getroffen und lebten dann meist doch noch weiter. Entweder dachte man sie seien tot (so wegen der Logik, dass man tot ist, wenn man am ganzen Körper durchlöchert ist), und dann standen sie noch einmal auf, um zwei drei andere zu töten, um dann schlussendlich dann doch selbst zu sterben. Oder sie blieben so lange am Leben, dass sie einer der anderen Figuren ihre Liebe gestehen können.

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Fazit
Da ich nicht wirklich mehr darüber schreiben kann, hier nun mein Fazit: `Battle Royale` ist ein gut
gemachter Film und es schadet sicher nicht, sich den Film an zu schauen, auch wenn es vermutlich einigen so ergehen wird wie mir: Überforderung, aber gleichzeitig vorhandene Faszination.
Und eindetig um einiges besser als die `The Hunger Games`-Filme.


Infos zum Film
(`Normale` Länge)

© Capelight Pictures

Originaltitel: バトル・ロワイアル
Erscheinungsjahr: 2000
Produktionsland: Japan
Genre: Sci-Fi, Thriller
FSK: 18
Laufzeit:  113 Minuten
Regie: Kinji Fukasaku
Drehbuch: Kenta Fukasaku
Darsteller: Takeshi Kitano, Tatsuya Fujiwara, Aki Maeda, Tarō, Yamamoto, Masanobu Andō, Kō Shibasaki, Chiaki Kuriyama, u.a.

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Infos zur DVD
(Extendet Cut Version)
Format: Dolby, PAL, Special Extended Version
Sprache: Japanisch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (Dolby Digital 5.1)
FSK: 18
Studio: Alive – Vertrieb und Marketing/DVD
Erscheinungstermin: 28.04.2017
Produktionsjahr: 2003
Spieldauer: 117 Minuten

Trailer

 

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Ein Gedanke zu “Heimkino: Battle Royale

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