Heimkino: Warm Bodies

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Inhalt
Nach einer Seuche ist der Grossteil der amerikanischen Bevölkerung zu Zombies geworden und wandelt stöhnend schlürfenden Schrittes durch die Strassen auf der Suche nach menschlicher Beute. Diese hat sich zum Schutz in einer Stadt verbarrikadiert und versucht dem Schrecken durch die Untoten zu entgehen. Als sich der Zombie R (Nicholas Hoult) eines Tages in Richtung Stadt auf Nahrungssuche begibt, sieht er das menschliche Mädchen Julie (Teresa Palmer), das von einigen Untoten angegriffen wird. Kurzentschlossen beschliesst er sie zu retten und versteckt sie in seinem Zuhause, einer abgestürzten Boeing 747. Bald merkt Julie, das R anders ist als die übrigen Zombies. Durch den Verzehr von Gehirnen hat er die Erinnerungen seiner Opfer übernommen und ist dadurch zu Gefühlen fähig. Ausserdem ist er mehr und mehr in der Lage, vollständige Sätze zu sprechen und verweigert fortan sogar den Verzehr von Menschenfleisch um wieder menschlicher zu werden. Obwohl R und Julie erste zarte Bande knüpfen, muss Julie zurück in die Stadt und lässt R mit gebrochenem Herzen zurück. Getrieben von dem Wunsch, sie wiederzusehen, fasst er den Plan sich in die Stadt einzuschleichen.

Kritik
Sooo… „Nicolas Hoult und John Malkovich kommen in dem Film vor? Gut, der Film wird also hoffentlich gut.“ Dies war mein erster Gedanke vor dem Schauen.

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Als ich dann begann den Film zu schauen, musste ich schon Schmunzeln. Denn Nicolas Hoult alias R hatte eine Art Erzählerrolle inne. Denn vor allem zu Beginn des Filmes spricht er nicht direkt selbst, sondern man hört seine Gedanken aus dem Off. Was am Anfang zu einigem Kichern meinerseits führte. Doch nicht nur die Off-Kommentare waren mit mehr Witz gepickt als erwartet, auch die Situationen, in denen man die Zombies durch die Hallen des Flughafens schlurfen sieht, waren irgendwie absurd. Jedoch wurde mir gerade heute im Bus klar, dass dieses Herumgeschlurfe nicht viel anders ist, als das Herumgeschlurfe vieler, die am Sonntag Morgen nach dem Ausgang nach Hause gehen oder anderweitig abweisend auf ihre Handys starren. (Und nein, ich gehörte zu keinen der beiden Kategorien, ich war nur sonst schon so früh unterwegs.)
Die Chemie zwischen Nicolas Hoult und Teresa Palmers Charakteren stimmte. Auch wenn ich immer wieder dachte: „Wieso rennst du eigentlich immer wieder weg, du Dumme?!“ Das erste Mal verstand ich ja noch, jedoch gegen Ende? Hmm… Egal. XD
Als es um die Rettung der Stadt von den sogenannten `Bonies` ging, da waren die meisten Zombies dann auch schon so weit entwickelt, dass sie sich gegen diese stellten. Und die ersten Soldaten an dem Schauplatz waren dann entsprechend verwirrt, weil sie vorher noch nie gesehen hatten, dass die Zombies und die Bonies gegeneinander kämpften.

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Fazit
`Warm Bodies` ist ein unterhaltsamer, zwar an vielen Stellen vorhersehbarer Film, doch die Schauspieler haben alle einen gewissen Charme, der sehr ansteckend ist.

Infos zum Film
Originaltitel: Warm Bodies
Erscheinungsjahr: 2013
DVD-Release Schweiz: 04.07.2013 bei Ascot Elite Home Entertainment
Produktionsland: USA
Genre: Drama, Horror, Komödie

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FSK: 12
Laufzeit:  97 Minuten
Regie: Jonathan Levine
Drehbuch: Jonathan Levine
Darsteller:  Nicolas Hoult, John Malkovich, Teresa Palmer, Dave Franco, Analeigh Tipton, Rob Corddry, Cory Hardrict u.a.

Trailer 

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