Gesehen: Annabelle: Creation

© Warner Bros

Inhalt
Etliche Jahre nachdem die gemeinsame Tochter des Puppenmachers und seiner Frau auf tragische Weise ums Leben gekommen ist, heisst das Ehepaar eine Nonne und einige Mädchen aus einem geschlossenen Waisenhaus bei sich willkommen. Die Gäste spüren schon bald die Angst im Nacken.

Kritik
Eines zuerst: Ich mag keine Horrorfilme. Ich mag keine Puppen. Also besser gesagt, ich mag die Art von Puppen überhaupt nicht, die täuschend echt aussehen. Und vor allem mag ich keine Puppen, die irgendwie echt aussehen, aber irgendwie doch nicht. Halt die Art von Puppe wie es Annabelle ist. Und ich mag keine Filme mit kleinen, süssen, besessenen Mädchen. Ich habe es noch nie gemocht. Jedoch habe ich mich die letzten Jahre ein wenig an das Genre herangewagt, und ich muss sagen, ich finde nicht mehr alles ganz so tragisch. Aber Puppen…. Argh… Nein… Aber gehen wir doch auf den Film ein:

© Warner Bros

Auch wenn ich eigentlich versuche, mir Filme im Original anzusehen, `Annabelle 2` gab es in Deutsch, also schaute ich ihn auf Deutsch. Und ich muss sagen, ich war froh, dass der Film erstaunlich gut synchronisiert war. Wäre es anders gewesen, wäre ich wohl schlussendlich vor lauter Lachen zwischen die Bänke gefallen, statt mich zu fürchten. Auch so gab es schon zwei, drei Stellen, die mich eher zum Lachen brachten. Jedoch nur zwei, drei. Den Rest des Filmes sass ich wie auf Nadeln. Und als im Intro Miranda Otto das erste Mal ins Bild kam, dachte ich nur noch: „Oh, schau doch mal! Éowyn!“
Wie in so vielen Horrorfilmen, steuert die Filmmusik viel dazu bei, dass die ganze Atmosphäre noch unheimlicher ist. Bei `Annabelle 2` ist dies nicht viel anders. Sie baut einen Grossteil der Spannung auf, die sich dann in den Jumpscares entlädt, mit denen der Film stark arbeitet. Und die finde ich fies. Denn man weiss in gewissen Situationen eigentlich immer, dass jetzt dann etwas kommt. Durch die ganze Anspannung erschrickt man sich dann aber umso stärker. Was die schauspielerische Leistung betrifft, muss ich den jungen Schauspielerinnen ein kollektives grosses Lob aussprechen.

© Warner Bros

Fazit
Zum Schluss: Ich mag immer noch keine Horrorfilme. Und ich mag immer noch keine täuschend echten Puppen oder solche, die wie Annabelle aussehen. Daran hat auch der Film nichts geändert. Jedoch muss ich sagen, dass ihn nicht schlecht fand.  Mir persönlich reicht ein Horrorfilm all halb Jahr. `Annabelle: Creation` ist gute Unterhaltung, wenn man auf Jumpscares steht oder darauf zuzusehen, wie jemandem die Finger gebrochen werden. (Nicht sehr appetitlich. Agh. Und die Geräusche dazu noch.)

© Warner Bros

Infos zum Film
Originaltitel: Annabelle: Creation
Erscheinungsjahr: 2017
Produktionsland: USA
Genre: Horror, Mystery, Thriller
FSK: 16
Laufzeit:  109 Minuten
Regie:  David F. Sandberg
Drehbuch: Gary Dauberman
Darsteller: Alicia Vela-Bailey, Miranda Otto, Stephanie Sigman, Anthony LaPaglia, Talitha Bateman, Grace Fulton, u.a.

Trailer

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s