Gesehen – Pirates of the Caribbean: Dead Men Tell No Lies

Pirates of the Caribean: Dead Men Tell No Lies

©Walt Disney

Inhalt
Ein vom Pech verfolgter Captain Jack Sparrow (Johnny Depp) findet sich in einem völlig neuen Abenteuer wieder. Einmal mehr hat sich der Schicksalswind gedreht und mordlustige Geister-Matrosen, die dem berüchtigten „Teufels-Dreieck“ entkommen sind, jagen alle Piraten auf hoher See – ganz oben auf ihrer Liste steht: Jack! Sein alter Erzfeind, der furchteinflößende Captain Salazar (Javier Bardem), führt die Bande an. Jacks einzige Überlebenschance besteht darin, den legendären „Dreizack des Poseidon“ zu finden, ein mächtiges Artefakt, das seinem Besitzer völlige Kontrolle über die Meere verleiht. Die Jagd nach dem Dreizack zwingt Jack dazu, ein Bündnis mit der ebenso brillanten wie schönen Mathematikerin und Astronomin Carina Smyth (Kaya Scodelario) und dem eigenwilligen jungen Royal Navy Matrosen Henry (Brenton Thwaites) einzugehen. Am Steuer seines arg gebeutelten kleinen Schiffs stürzt sich Captain Jack todesmutig wie eh und je in den stürmischen Überlebenskampf!

Filmkritik
Der Film beginnt schon einmal interessant. Ein Junge fährt mit einem kleinen Holzboot auf das Meer
hinaus, bindet sich ein Seil um den Knöchel, an dessen anderem Ende ein Netz voller Steine hängt. Und was tut er? Er wirft dieses Netz über Bord und springt ihm hinter her. In meinen Gedanken rufe ich ihm da nur noch hinterher:“Was tust du da? Echt jetzt bringst du dich um oder was?“ Wenn er mir geantwortet hätte, dann hätte er gesagt: „… Oder was!“ Denn natürlich bringt er sich nicht um, sondern landet auf der Flying Dutchman, wo der Vater des Jungen, Will Turner nun seit einiger Zeit Kapitän ist… Man erinnere sich.

©Walt Disney

In der ersten Hälfte des Filmes werden sehr viele einzelne Erzählstränge nebeneinander erzählt, was manchmal langatmig wirkt. Jedoch ist auch sehr viel Witz in der Sache eingebaut. Eine Überraschung kam als Jack ins Gefängnis gebracht wird und da auf seinen Onkel Jack trifft (erstaunlich gut gespielt von Paul McCartney). Ihr kurzes Gespräch sorgte für einige Lacher im Publikum.
Javier Bardem spielt seine Rolle des Capitàn Salazar meiner Meinung nach ausgezeichnet, wenn man bedenkt, wie absurd seine CGI-Haare aussehen. Die Auftritte von David Wenham (den vermutlich viele als Faramir aus Herr der Ringe kennen werden) sind auch völlig okay. Wenn man aber bedenkt, dass sie meist nur daraus bestehen, auf einem Schiff wütend drein zu blicken, ist das auch nicht verwunderlich.
Über Johnny Depp als Jack Sparrow muss man, glaube ich, gar nicht mehr diskutieren, da wir alle wissen, dass er seine Rolle als Jack mehr oder weniger in sein echtes Leben übernommen zu haben scheint.
Die zweite Hälfte des Filmes war typisch imposant für die „Fluch der Karibik“ – Serie. Action, Witz und natürlich die Filmmusik, die hier wieder einmal vieles ausmacht.
Und es gab sogar einen Plottwist, den ich so nicht erwartet hätte. Ich erzähle nicht genau, was es ist (für diejenigen, die den Film noch nicht gesehen haben), ich sage nur so viel: Wer hätte gedacht, dass Capitain Barbossa ein Herz hat. Also eines, das er nicht an Calypso verschenkt hat. 😉
Natürlich war im grossen und ganzen der Handlungsverlauf und auch das Ende (vor allem das Ende) vorhersehbar, aber das nahm  dem Film nicht die Spannung.

Fazit
Auch wenn ich von vielen gehört habe, dass sie den Film nicht wirklich gut fanden, schliesse ich mich hier der Aussage meiner besten Freundin an: „Eigentlich hätten sie den vierten Teil weglassen können und diesen Film als Abschluss verwenden.“

©Walt Disney

Denn meiner Meinung nach war der vierte Teil nur ein unnötiger Einschub in der Serie, und ich finde man hätte ihn nicht gebraucht. Der fünfte Teil brachte alle noch einmal zusammen, die ich in dem letzten Teil der Serie erwartet hatte. Und spätestens nachdem Orlando Bloom aufgetaucht war, wusste ich, dass in irgendeiner Form auch Keira Knightley in dem Film vorkommen würde, auch wenn es nur auf einem Bild gewesen wäre. 😉

Infos zum Film
Originaltitel: Pirates of the Caribbean: Dead Men Tell No Lies
Erscheinungsjahr: 2017
Genre: Action, Abenteuer, Fantasy
FSK: 12
Laufzeit: 149 Minuten
Regie:  Joachim Rønning, Espen Sandberg
Drehbuch: Jeff Nathanson
Darsteller: Johnny Depp, Javier Bardem, Kaya Scodelario, Brenton Thwaites, Geoffrey Rush, Orlando Bloom u.a.

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